Tai-Chi

Wer regelmäßig Tai Chi übe, werde geschmeidig wie ein Kind, kräftig wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser, sagt ein chinesisches Sprichwort.

 

Tai-Chi Chuan wurde als Kampfkunst entwickelt. Der Legende zufolge kreierte der taoistische Mönch Zhang Sanfeng diesen Stil im 13. Jahrhundert. Das erste historische Zeugnis von Tai Chi Chuan als Kampfkunst stammt aus dem 17. Jahrhundert, als Chen Wangting den Chen-Stil entwickelte. Yang Luchan (1795–1872), ein Schüler des Chen Stils und der talentierteste Kampfkünstler seiner Zeit, schuf den Yang Stil. Dieser war die Grundlage für die einfache Form des heute populären Tai Chi Chuan Stils. In vielen Medienberichten sieht man, wie sich die Übenden langsam und fließend bewegen. Meist handelt es sich dabei um Praktiker des Yang Stils. Der Yang Stil ist durch seine besonders weichen und ruhigen Bewegungen gekennzeichnet. Die vielfältigen Tai Chi  Techniken verbinden sich zu einem ausgewogenen System von Übungen, die alle Gebiete der körperlichen Leistungsfähigkeit wie Muskelkraft,  Ausdauer, Beweglichkeit und  Atmung ansprechen und positiv auf die  Fähigkeit zur Entspannung und die mentale Fitness einwirken.